Sicherheit in der Zelle

Hausverbot für Dealer

Auch innerhalb der Zelle gilt das BtMG und auch innerhalb der Zelle wird weder der Konsum, noch der Handel illegaler BtM geduldet.

Unser Sicherheitspersonal achtet darauf, nimmt regelmäßige Kontrollgänge vor und erteilt Dealern und Personen, die beim Konsum illegaler Drogen erwischt werden, ein konsequentes Haus- (Innenbereich) und „Inselverbot“ (Außenbereich).

Kontrollgänge und ausreichend Sicherheitspersonal

Dies setzen wir auch konsequent durch. Um das zu gewährleisten achten wir auf ein entsprechend gut besetztes Sicherheitsteam und sagen Veranstaltungen ggf. auch aus eigenem Ermessen ab, sofern wir dies nicht gewährleisten können. Die Gewährleistung dieses Anspruchs ist uns wichtiger, als die Durchführung einer Veranstaltung.

Dealer sowie Konsumenten illegaler Drogen werden in der Zelle weder geduldet, noch unbehelligt ihrem Treiben überlassen

Sanitäter vor Ort und Kooperation mit Drogenberatung und Präventionsprojekten

Der Zelle ist die Sicherheit ihrer Gäste sehr wichtig. Deshalb gewährleisten wir bei größeren Veranstaltungen die Versorgung von verletzten oder kollabierten Gästen direkt vor Ort durch ein dauerhaft anwesendes Sanitäts-Team. Bei bis zu 1000 Gästen auf Großveranstaltungen, kann es vereinzelt auch zu medizinischen Notfällen kommen, die Zelle ist darauf jedoch gut vorbereitet und garantiert eine angemessene Erstversorgung.

Gleichzeitig achtet das gesondert kontrollierende „Save Rave“ Team bei Großveranstaltungen besonders auf Personen, welche ein Unbehagen erkennen lassen und organisiert ggf. niedrigschwellige Hilfe, damit es erst gar nicht zum Notfall kommt.

Bei kleineren Veranstaltungen sind wir mit einem entsprechenden Notfallrucksack ausgestattet, um ggf. auch selbst eine angemessene Erstversorgung vorzunehmen und haben dafür stets in Erste-Hilfe geschulte Mitarbeiter anwesend.

Um Drogenkonsum, ob legaler oder illegaler Betäubungsmittel, bereits präventiv entgegen zu wirken, arbeiten wir bei der Ausarbeitung unserer Konzepte mit der Drogenberatung und Präventionsprojekten (z.B. „Alkohol to go!“) zusammen. Letztere binden wir direkt in größere Veranstaltungen mit einem eigenen Stand ein.

Antworten auf die häufigsten Fragen

Kann man bei euch (illegale) Drogen kaufen?

Dealer erhalten in der Zelle ein dauerhaftes Hausverbot. Darüber hinaus kontrollieren wir in regelmäßigen Abständen Orte wie Toiletten und andere schwer einsehbare Bereiche auf illegalen Drogenkonsum oder -handel und unterbinden diesen gegebenenfalls. Natürlich kann nie eine lückenlose Kontrolle stattfinden, das schafft weder die Polizei noch ist dies an anderen Orten der Fall, jedoch gewährleisten wir einen verantwortungsvollen und gut beaufsichtigten Rahmen, versorgen unsere Gäste mit entsprechenden Informationen, indem wir immer wieder auf die Gefahren illegaler (und legaler) Drogen aufmerksam machen und gestatten bei entsprechend risikoreichen Veranstaltungen Minderjährigen den Zutritt nur mit einer volljährigen Aufsichtsperson als Begleitung.

Gibt es bei euch „harten Alkohol“?

Nein. An der Theke der Zelle gibt es an alkoholischen Getränken lediglich folgende Auswahl:

  • Bier (ggf. saisonale Sonderabfüllungen)
  • Wein (Rot/Weiß)
  • Sekt

Auch hier ist unser Theken-Team angehalten, bei Minderjährigen besonders vorsichtig auszuschenken. Das bedeutet: Wer betrunken ist, bekommt nichts mehr. Im Zweifelsfall verfügen wir über ein Atemalkohol-Messgerät.

Was passiert, wenn sich jemand bei euch verletzt?

Die Zelle verfügt über eine zweistellige Zahl von ausgebildeten Ersthelfer*innen. Außerdem besitzen wir ausreichend Verbands- und Erste-Hilfe Material. Unser Team verfügt darüber hinaus über eine angemessene Ausrüstung für ggf. notwendige Reanimationsmaßnahmen im Ernstfall. Die Zelle selbst ist nur 5 bis 10 Minuten vom Krankenhaus Reutlingen entfernt. Gerne können sich Verletzte in unseren Backstage oder Büro zurückziehen, um dort zu telefonieren, sich verbinden zu lassen oder auf die Abholung durch eine Vertrauensperson zu warten.

Dürfen auch Minderjährige bis (nach) Mitternacht bei euch bleiben?

Ja. Als anerkannter Träger der außerschulischen Jugendbildung und der freien Jugendhilfe übernehmen wir während regulären Veranstaltungen die Aufsichtspflicht für Ihr Kind. Gewisse Tanzveranstaltungen sprengen allerdings den Rahmen üblicher Jugendhaus-Veranstaltungen, weswegen wir für Minderjährige bei diesen Events eine volljährige Begleitperson verlangen, die von Ihnen mit der Aufsichtspflicht beauftragt wurde. Ist eine angemessene Aufsicht Minderjähriger nicht gewährleistet, erhält Ihr Kind keinen Einlass.